Nieder mit der Mauer!

Frau hat einen tollen Plan „Das Mäuerchen muss mal eben wech.“ Ein weiterer Schritt im Gesamtplan, den unteren Eingang zu verlegen, den zerstückelten Garten in eine Einheit zu verwandeln und die Garageneinfahrt nur so breit wie die Garagen zu gestalten. Der Plan ist prinzipiell nicht schlecht, das Mäuerchen nur leider eher eine Mauer und viel massiver als es aussieht.

Der Mann flucht, kauft einen größeren Aufsatz für den Bosch-Hammer und macht sich an die Arbeit, das „Mäuerchen“ klein zu hauen.

Eine schwere Ehekrise wird nur durch das Mitleid des am Nachbargrundstück arbeitenden Baggerfahrers abgewendet, der mal kurz rüberfährt und mal eben die Mauer umlegt und klein haut – zum Glück!

Ein guter Freund, stolzer Hängerbesitzer, holt mit uns zwei große Hänger Erde, denn es fehlt überraschend viel Material um den Garten zur Garageneinfahrt abzuschrägen. Das „Mäuerchen“ hat ja den Höhenunterschied zwischen dem Minigartenteilchen und der Garageneinfahrt abgefangen. Hier ein Bild aus den Anfangszeiten, nachdem wir alles rausgehauen hatten. Mehr Info auch hier im Blog.

Ich fahre in meine Lieblingsbaumschule Müller um einen Baum zu kaufen und bekomme erst mal eine Standpauke des rustikalen Gärtners, dass das nicht die Jahreszeit ist, um einen Baum zu pflanzen. Weiß ich, muss aber jetzt sein. Damit ich meine Neuerwerbung, einen Kugel-Tulpenbaum, gut gießen kann, verbuddle ich einen Plastikblumentopf und fülle ihn mit großen Kieselsteinen.

Die neue Fläche lege ich mit Unkrautvlies aus. Das verhindert gleichzeitig, dass sich der Splitt mit der Erde vermischt. Zur Straße hin lasse ich die vorhandende Mauer mit einer kleinen Trockenmauer aus Travertin auslaufen. Sie wird mit Steinnelken, Majoran und einer Fadenzypresse ganz natürlich eingegrünt. Zwei immergrüne Büsche müssen aus dem bisherigen Steingarten noch in den neuen Teil umziehen um Platz für den neuen Eingangsweg zu schaffen. Das würden sie aber jetzt im Hochsommer nicht überleben, deshalb warte ich noch bis es kühler ist.

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