Gruselige Nasszelle

Mit Schaudern denke ich an die gruselige Nasszelle im unteren Stock – am Anfang unser einzig benutzbares Bad. Der Raum sprang den Besucher an seinen vielen Mustern, Formen und Farben. On top die Holzdecke. Gesamtwirkung optisch erschlagend!

 

Die Badewanne konnten wir nicht so ohne Weiteres herausreißen. Links steckte die Oberkante in einem Schlitz in der Wand, rechts steckte sie hinter dem Abflussrohr fest, das aus der Wand ragte. Aber es kam noch schlimmer: Wir hatten uns schon über den „Kanalgeruch“ gewundert und fanden bald die Erklärung: Die Außenwand war komplett feucht und die Innendämmung schimmelig, denn die Wanne war nicht richtig eingedichtet. Der „nackte“ Raum musste so erst getrocknet werden, bevor es weiter gehen konnte.

Nach der Renovierung ist der Raum eine großzügige Toilette geworden und kann jederzeit mit einer Dusche vor dem Fenster erweitert werden, ohne die Wände wieder aufzuschlagen. Der Waschtisch Marke „schwangere Auster“ ist selbstgebaut. Er entstand aus einem alten grauen Schubladentischchen und einem gebrauchten Keramag-Waschtisch, der mit seiner schmalen Form perfekt in den Raum passt, so dass sich auch die Türe problemlos öffnen lässt.

Die Gesamtidee war, zu den kühlen, fast sterilen Farben weiß und hellgrau als Gegenpart einen warmen, fast rustikalen Touch zu kombinieren.

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