Hereinspaziert

Eigentlich war ich ja immer der Meinung, dass ein großer Flur bzw. Eingangsbereich verschenkte Quadratmeter sind, denn da läuft man ja eh nur durch. Inzwischen ist mir klar geworden, dass dies der wichtigste Teil der Wohnung ist, denn das ist der erste Eindruck jedes Besuchers und es ist der meist genutzte Raum, auch wenn man sich normalerweise nicht dort aufhält. Umso mehr freue ich mich über unseren großzügigen Eingangsbereich.

Zunächst waren wir von dem Bereich allerdings nicht so angetan: Die Türen in oliv-dunkelbraun, der Boden kleinteilig. Am schlimmsten fanden wir die Balkontüre auf die Terrasse. Zum einen, weil sie so oft unterteilt war. Zum anderen lag sie gegenüber der Haustüre. Wenn beide Türen offen waren, war das L-förmige Haus durchgeschnitten, man konnte einmal glatt durchlaufen, was uns ungemein störte. Deshalb entschieden wir uns für eine Festverglasung, die den Flur optisch in die Terrasse weiterlaufen lässt.

Aus Kostengründen mussten Rundbögen und Türen sowie auch die Decke bleiben. Der Boden sollte auf jeden Fall weichen. Leider wich der Estrich gleich mit, so dass wir in kürzester Zeit eine Kraterlandschaft fabriziert hatten – leider zu spät, um die Bodenentscheidung noch einmal zu revidieren.
Die Türen wurden matt weiß lackiert, bekamen neue weiße Dichtungen und neue Türklinken, die günstige Eigenmarke aus unserem Baumarkt. Unser großzügiger Abstellraum/Garderobe bekam eine vorgehängte Glasschiebetüre (Gebrauchtimport aus Regensburg).

Die alte verzogene Holz-Haustüre mit ihrer gelben Verglasung musste zugunsten einer neuen Metall-Haustüre mit Klarglaselement weichen. Da die alte Türe, wenn sie offen war, immer die Küchentüre verdeckte, was mit Einkäufen extrem unpraktisch ist, öffnet die neue Türe in die andere Richtung.

Wohnliches Highlight im Eingangsbereich ist das Unterteil eines Gründerzeit-Waschtischs, je nach Jahreszeit immer unterschiedlich dekoriert. Die Tolomeo Faretto ist für die vorhandenen Wandanschlüsse optimal, da sie Schalter hat.

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